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Nach der Pause kommt das gute Znaimer Team zurück, glaubt Coach Simicek

Nach der Pause kommt das gute Znaimer Team zurück, glaubt Coach Simicek
10.11.2017 | LuA

Die Erste Bank Eishockey Liga erlebt die vierzehn Tage lange Repräsentationspause. Znaimer Eishockeyspieler können schon ein bisschen ruhiger werden, weil sie nach sieben Verlusten siegten. Auch weiter werden sie fleissig arbeiten. ”Es gibt viele Sachen, die uns Probleme machen und mit denen wir uns beschäftigen müssen,” sagt Roman Simicek.

Sieben Verluste in Folge. Erstes Drittel gegen Innsbruck schaute auch nicht besonders gut, als Score 0:2 war. Was sagten Sie den Spielern?
Ich war ziemlich laut. Als das erste Drittel endete, lief ich in die Kabine und sprach laut. Ich dachte nicht viel nach und sagte alles, was ich sagen wollte. Ich kann mich nicht mehr errinern, was ich sagte. Es half aber und seit der Zeit spielten die Spieler ganz anders.

Beeinflusste die negative Bilanz die Psychik des Teams?
Selbsverständlich. Es hängte von allen ab. Ich war so schlecht darauf, dass ich mich auch in der Nacht weckte. Man konnte auf mich nichts beobachten. Ich bemühe mich immer happy zu sein. Ich probiere mit verschiedenen Weisen die Burschen zu führen. Das heisst sowohl gut, als auch böse zu sein. Manchmal spiele ich einige Theaterstücke, wenn das dem Team hilft.

Znojmo nach der 19. Runde

  • 25 Punkte (8. Platz)
  • 8 Siege (davon 2 nach Verlängerung)
  • 11 Verluste (davon 3 nach Verlängerung)
  • Score 51:57
  • 2,7 gezielte Treffer pro Begegnung
  • 3,0 einkassierte Treffer pro Begegnung
  • 15,2% Überzahlspieleerfolg (8. Platz)
  • 79,8% Unterzahlspieleerfolg (7. Platz)
  • 8,21% Schiessenerfolg (10. Platz)
  • 11,7 TM pro Begegnung (7. Platz)

Denken Sie, hilft der Sieg dem Team und kommen auch weitere Siege nach der Pause?
Der Weg zurück zu den Siegen ist immer kompliziert. Ich glaube aber, wir sagten uns alles und mit solchen Styl müssen wir auch die anderen Begegnungen spielen, damit wir erfolgreich sind.

Sind die freie Tage angenehmer jetzt?
Immer werden wir nachdenken. Es gibt viele Sachen, die uns weh tun und viele, an denen wir arbeiten müssen. Wir wollen uns viel konzentrieren. Wir schauen Videoaufnahmen an. Die Fehler kennen wir gut. Wir bemühen uns die Fehler zu beseitigen, es kommt nicht von einem Tag tu dem anderen. Es handelt sich um einen langen Weg und ich glaube, nach der Pause kommt das Team zurück, dass die ersten zehn Runden abspielte.

Die Zuschauer sahen, dass sie die Defensive mehr bearbeiteten. Agression ging zur Seite. Wie so?
Ja, wir spielen ein bisschen anders und nicht so agressiv. Nach schlechten Situationen kamen viele Überzahlspiele. Wir sagten uns, wir probieren das einfachere Eishockeyspiel. Für die Fans handelt es sich nicht mehr um ein schönes Eishockeyspiel, wir brauchten die Punkte aber. Darum spielten wir drei letzten Begegnungen von der versicherten Verteidigung.

Werden Sie mit solchem Spielstyl auch weiter spielen?
Ich denke, es ist nicht schlecht. Wir wollen aber zu unserem Spielstyl zurückkommen. Unsere Philosofie ist so. Wir brauchen die Spieler, die physisch vorbereitet sind. Das ist nicht unser Problem. Das Hauptproblem liegt in unseren Köpfen. Wenn der Kopf nicht gut funktioniert, funktionieren, die anderen Körperteile auch nicht gut.

Jiri Beroun ist ein guter Spieler in der Defensive, nicht wahr?
Ja, das stimmt. Im Team muss man auch solche Spieler haben. Er spielt mit dem Herzen. Wenn es nötig ist, schiesst er mit unmöglichen Weisen auch. Er macht keine grosse Disskusionen, wenn er verletzt ist. Patrik Novak ist auch so ein Typ.

An den kommenden Tagen kommt Adam Miller auch. Haben Sie eine Vorstellung schon, wo er spielen wird?
Ja. Es ist klar schon. Die Frage kommt aber, wie die Burschen zusammenarbeiten werden. Ich glaube, alles wird super sein und Adam wird im Kollektiv das nächste Mitglied sein und hilft uns. Alle versprechen uns wirklich viel.


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